Behandlungsraum mit Tageslicht, Eiche und Leinen

Gute Zahnmedizin sieht man nicht. Man spürt sie.

Perlmutt ist eine Privatpraxis für Zahnmedizin und Ästhetik in Stuttgart. Wir arbeiten mit Zeit, mit einem eigenen Labor im Haus und mit dem Anspruch, dass am Ende niemand erkennt, wo wir gearbeitet haben.

60 Minutenfür die Erstberatung, mit Befund und schriftlichem Plan
Labor im HausKeramik entsteht zwanzig Meter vom Behandlungsstuhl entfernt
Nach VereinbarungTermine mit Zeitpuffern, abends und samstags für Berufstätige
Der Salon mit Bibliothek und Blick in den Garten
Der Salon. Ein Raum zum Ankommen, kein Wartezimmer.
Zahntechniker arbeitet an Modellen im Labor
Das Labor im Haus. Schicht für Schicht, bei Nordlicht.
Farbnahme mit Farbring am natürlichen Zahn
Die Farbnahme, immer persönlich.

Woran Sie uns erkennen

Drei Entscheidungen, die alles andere bestimmen: wie viel Zeit ein Termin bekommt, wo die Keramik entsteht und wie es sich anfühlt, bei uns zu sitzen.

Zeit

Für den ersten Termin reservieren wir eine Stunde. Wir hören zu, untersuchen gründlich, fotografieren und erklären. Behandelt wird erst, wenn Sie wissen, warum.

Handwerk

Kronen, Veneers und Prothesen entstehen in unserem Labor im Haus. Unsere Zahntechnikermeisterin nimmt die Zahnfarbe selbst ab und sieht Ihr Gesicht, nicht nur ein Modell.

Ruhe

Ein Salon statt eines Wartezimmers, Tageslicht in jedem Behandlungsraum, keine Hektik. Wer ungern zum Zahnarzt geht, bekommt bei uns Lachgas, Sedierung und vor allem Zeit.

Perlmutt entsteht Schicht für Schicht. Eine gute Keramikkrone auch.

Natürliche Zähne sind nie weiß. Sie sind grau, gelb, blau und ein wenig durchsichtig, alles an der richtigen Stelle. Unsere Keramik wird so gebaut, bis zu zwölf Schichten, von Hand.

Der erste Besuch

Von der Anfrage bis zur Behandlung vergehen fünf Schritte. Keiner davon wird übersprungen, und nach dem vierten entscheiden Sie.

  1. 1

    Anfrage

    Sie schreiben uns über das Formular. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit zwei Terminvorschlägen.

  2. 2

    Anamnese vorab

    Einige Tage vor dem Termin erhalten Sie einen Link zum digitalen Anamnesebogen. Fünf Minuten, in Ruhe zu Hause.

  3. 3

    Erstgespräch und Befund

    Sechzig Minuten. Gespräch, Untersuchung, Fotos, bei Bedarf Röntgen. Sie sehen alles auf dem Bildschirm, wir erklären, was wir sehen.

  4. 4

    Plan und Kosten

    Sie erhalten einen schriftlichen Behandlungsvorschlag mit Heil- und Kostenplan nach GOZ. Keine Überraschungen, keine Eile.

  5. 5

    Behandlung

    Wenn Sie sich entschieden haben. In Ihrem Tempo, mit festen Ansprechpartnern und mit Zeitpuffern im Kalender.

Dr. Helene Vogtländer, Gründerin der Praxis
„Ich möchte, dass unsere Patientinnen und Patienten nach Hause gehen und den Zahnarzt vergessen. Nicht, weil er unwichtig war. Sondern weil nichts mehr stört.“
Dr. med. dent. Helene Vogtländer, Gründerin

Das Team kennenlernen

Was Patientinnen und Patienten erzählen

Drei Stimmen aus der Praxis, mit Einverständnis und ohne Nachbearbeitung.

„Zum ersten Mal hat mir jemand erklärt, was in meinem Mund eigentlich passiert, bevor er angefangen hat zu bohren.“
Katharina R., Patientin seit 2019
„Die Veneers sieht niemand. Meine Schwester hat nach einem Jahr gefragt, ob ich eine neue Zahnpasta benutze.“
Mirko L., Patient seit 2023
„Ich war zwölf Jahre nicht beim Zahnarzt. Der erste Termin bestand aus einem Gespräch und einer Tasse Tee. Danach ging alles.“
Sabine W., Patientin seit 2024

Lernen wir uns kennen.

Erstberatung 60 Minuten. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob und wie es weitergeht.

Termin anfragen
  • Montag bis Donnerstag8 bis 19 Uhr
  • Freitag8 bis 14 Uhr
  • Samstagnach Vereinbarung

Ein Haus für Zahnmedizin.

Perlmutt wurde 2011 von Dr. Helene Vogtländer gegründet und ist seit 2019 in einem Stadthaus aus dem Jahr 1912 zu Hause. Vier Behandlungsräume, ein Labor, ein Salon. Und eine Haltung, die man in jedem Detail sehen soll.

Behandlungsraum mit Tageslicht und Blick auf den Garten
Fassade des Stadthauses aus dem Jahr 1912

Wie wir behandeln

Wir behandeln so, wie wir selbst behandelt werden möchten: mit Zeit, mit Erklärungen und mit der Freiheit, Nein zu sagen. Deshalb gibt es bei uns keinen Behandlungsvorschlag ohne Gespräch und keinen Eingriff ohne schriftlichen Plan.

Ästhetik bedeutet für uns nicht weiße, gerade, gleich große Zähne. Sie bedeutet Zähne, die zu einem Gesicht, einem Alter und einem Menschen passen. Das beste Kompliment für unsere Arbeit ist, dass niemand sie bemerkt.

Und wir glauben, dass Zahnerhalt fast immer die bessere Medizin ist. Ein Implantat ist eine hervorragende Lösung. Der eigene Zahn, gut versorgt, ist meistens die bessere.

Das Haus: Jugendstil von 1912, hohe Decken, Fenster nach drei Seiten. Wir haben es so umgebaut, dass man die Praxis hört, bevor man sie sieht: nämlich kaum.

Die Räume

Ein Salon statt eines Wartezimmers, vier Behandlungsräume mit Tageslicht, ein Labor, ein Besprechungsraum und ein Ruheraum. Jeder Raum hat eine Aufgabe, keiner hat Durchgangsverkehr.

Der Salon mit Bibliothek, Teppich und Blick in den Garten
Der Salon. Bibliothek, Tee, Blick in den Garten.
Travertinwand im Treppenhaus mit Nachmittagslicht
Das Treppenhaus. Travertin, der seit hundert Jahren hier liegt.
Behandlungsraum mit Stuhl und Tageslicht
Behandlungsraum zwei, mit Blick nach Süden.
Keramikofen im Labor
Der Keramikofen. Hier bekommt die Krone ihre Farbe.
Der Ruheraum mit gedämpftem Licht
Der Ruheraum, nach einer Sedierung.

Der Salon

Kein Wartezimmer mit Zeitschriften, sondern ein Raum mit Bibliothek, Tee und Blick in den Garten. Meistens sitzen Sie hier nur wenige Minuten, weil wir mit Zeitpuffern planen.

Vier Behandlungsräume

Jeder mit Tageslicht, jeder mit eigenem Charakter, keiner mit Durchgangsverkehr. Die Tür bleibt zu, bis Sie fertig sind. Der Bildschirm vor Ihnen zeigt Ihre Bilder, nicht unsere Werbung.

Das Labor

Zwei Arbeitsplätze, ein Keramikofen, eine Fräsmaschine, ein Fenster nach Norden für neutrales Licht bei der Farbnahme. Hier entsteht, was Sie später im Mund tragen.

Der Besprechungsraum

Hier zeigen wir Fotos, Röntgenbilder und Simulationen auf einem großen Bildschirm, hier sehen Sie das Mock-up Ihrer Veneers und hier lesen Sie den Kostenplan. Hier wird geplant, nicht behandelt.

Der Ruheraum

Nach einer Sedierung oder einem längeren Eingriff kommen Sie hier in Ruhe zu sich, mit Decke, Tee und ohne Zeitdruck, bevor Sie abgeholt werden.

Materialien

Die Praxis ist aus den Materialien gebaut, aus denen auch Stuttgart gebaut ist: Travertin, Eiche, Leinen. Dazu Messing und Porzellan, die Materialien unseres Handwerks.

Travertin, heller Naturstein mit feinen Poren

Travertin

Böden und Empfang. Derselbe Stein, aus dem seit hundert Jahren die Stadt gebaut wird.

Eiche, geöltes Holz mit sichtbarer Maserung

Eiche

Türen, Möbel und das Labor. Geölt, nicht lackiert, damit sie altern darf.

Leinen, naturfarbenes Gewebe

Leinen

Vorhänge und Bezüge. Schluckt Geräusche und lässt Licht durch.

Messing, gebürstetes Metall im Licht

Messing

Griffe, Leuchten, Beschriftung. Wird mit den Jahren dunkler, wie alles, was benutzt wird.

Keramikkrone auf dem Modell

Porzellan

Unser eigentliches Material. Schicht für Schicht gebrannt, bis es aussieht wie ein Zahn.

Technik, die etwas erklärt

Wir kaufen keine Geräte, weil sie neu sind, sondern weil sie etwas sichtbar machen, Behandlungen verkürzen oder Strahlung sparen.

Digitale VolumentomographieDreidimensionales Röntgen für Implantatplanung und Wurzelbehandlungen. Strahlungsarm, in der Praxis, ohne Überweisung.
IntraoralscannerErsetzt den Abdruck. Kein Würgereiz, kein Abdrucklöffel, Ergebnis in Minuten im Labor.
DentalmikroskopZwanzigfache Vergrößerung für Wurzelkanäle und feine Präparationen, in zwei Behandlungsräumen fest installiert.
FotodokumentationJede Behandlung beginnt und endet mit Fotos. Sie sehen den Vergleich, wir auch.
Digitales Smile DesignSimulation des Ergebnisses am Bildschirm und als Mock-up aus Kunststoff direkt im Mund, bevor ein Zahn berührt wird.
Fertigung im LaborKronen, Inlays und Schienen werden im Haus gefräst und von Hand verblendet. Ein Provisorium ist oft am selben Tag fertig.
LachgasIn allen Behandlungsräumen verfügbar. Wirkt in Minuten, ist in Minuten wieder weg.
Keramik wird von Hand auf das Modell geschichtet

Das Labor im Haus

Die meisten Praxen schicken ihre Abdrücke an ein Labor, das die Patientin nie sieht. Bei uns nimmt die Zahntechnikermeisterin die Zahnfarbe selbst ab, bei Tageslicht, im Gespräch. Sie sieht, wie Sie lachen, wie die Lippe fällt und welche Farbe die Nachbarzähne wirklich haben. Dann geht sie zwanzig Meter weiter und beginnt zu schichten.

Das verkürzt nicht nur die Wege. Es verändert das Ergebnis. Eine Krone, die mit dem Gesicht vor Augen gebaut wird, sitzt anders als eine, die nach Farbcode aus einer Kiste kommt.

„Ein guter Zahn ist nie weiß. Er ist grau, gelb, blau und ein wenig durchsichtig, alles an der richtigen Stelle.“
Sabine Oehlert, Zahntechnikermeisterin
2011Gründung der Praxis
4Behandlungsräume mit Tageslicht
14Menschen im Team
60Minuten für die Erstberatung
1Labor im Haus

Hygiene

Validierte Aufbereitung aller Instrumente, dokumentierte Sterilisation, jährliche externe Begehung. Das ist Pflicht, und wir reden nicht viel darüber. Wer die Protokolle sehen möchte, bekommt sie.

Nachhaltigkeit

Die digitale Abformung spart Material, das Labor im Haus spart Transporte, Ökostrom und Wärmepumpe sparen Energie. Wir drucken nur, was Sie unterschreiben müssen, und verschicken alles andere digital.

Sehen Sie sich um.

Die beste Art, eine Praxis kennenzulernen, ist eine Stunde darin zu verbringen. Ohne Behandlung, wenn Sie möchten.

Leistungen

Alles aus einer Hand: Diagnostik, Behandlung und das Labor, das die Keramik fertigt. Wir überweisen nur, wenn es Ihnen etwas bringt, und sagen Ihnen vorher, warum.

Ästhetische Zahnmedizin

Veneers, Bleaching, Komposit und digitales Smile Design. Unser Maßstab ist nicht Weiß, sondern Stimmigkeit: Zähne, die zu Ihrem Gesicht, Ihrem Alter und Ihrer Art zu lachen passen.

Vor jeder ästhetischen Behandlung entsteht ein Entwurf. Wir fotografieren, scannen und simulieren das Ergebnis am Bildschirm. Dann fertigt das Labor ein Mock-up aus Kunststoff, das Sie eine Woche lang tragen können, bevor wir einen Zahn berühren. Erst wenn Sie das Ergebnis mögen, beginnen wir.

Veneers

Hauchdünne Keramikschalen von 0,3 bis 0,7 Millimetern, die auf die Zahnvorderseite geklebt werden, oft ganz ohne Beschleifen. Gefertigt im Labor im Haus, Haltbarkeit 15 Jahre und mehr.

Bleaching

In der Praxis in einer Sitzung von 90 Minuten oder zu Hause mit individuellen Schienen. Vorher immer eine Prophylaxe, damit die Farbe gleichmäßig wird.

Komposit

Kleine Korrekturen an Kanten, Lücken und Zahnform werden in einer Sitzung direkt am Zahn modelliert. Reversibel und ohne Labor.

Implantologie

Ein Implantat ersetzt die Zahnwurzel, eine Keramikkrone den Zahn. Richtig geplant, hält das Ergebnis Jahrzehnte.

Jedes Implantat wird im 3D-Röntgen geplant und mit einer gedruckten Schablone gesetzt. So wissen wir vor dem Eingriff auf den Zehntelmillimeter, wo das Implantat sitzen wird, und der Eingriff selbst dauert meist unter einer Stunde. Fehlt Knochen, bauen wir ihn auf. Muss ein Zahn entfernt werden, setzen wir das Implantat oft in derselben Sitzung.

Wer möchte, bekommt ein Provisorium am selben Tag. Die endgültige Krone aus Zirkonoxid oder Lithiumdisilikat fertigt unser Labor nach der Einheilung.

So läuft es ab

  1. Beratung und 3D-Röntgen
  2. Planung am Bildschirm, Heil- und Kostenplan
  3. Implantation, 45 bis 90 Minuten
  4. Einheilung, drei bis sechs Monate
  5. Abformung per Scan, Krone aus dem Labor im Haus

Prothetik und Eigenlabor

Kronen, Brücken, Inlays, Teilkronen und Prothesen. Gefertigt wenige Meter vom Behandlungsstuhl entfernt, von einer Zahntechnikermeisterin, die Sie kennt.

Die Abformung erfolgt per Scanner, die Farbe nimmt die Technikerin persönlich ab. Für Kronen verwenden wir Lithiumdisilikat, wo Ästhetik entscheidet, und Zirkonoxid, wo Stabilität zählt. Metall setzen wir nur noch ein, wenn Sie es ausdrücklich wünschen.

Bei größeren Versorgungen, etwa Teleskopprothesen oder implantatgetragenen Brücken, gibt es eine Anprobe im Rohzustand. Sie sehen Form und Farbe im Mund, bevor etwas endgültig wird.

Prophylaxe und Dentalhygiene

Die wichtigste Behandlung ist die, die alle anderen verhindert. Deshalb dauert eine professionelle Zahnreinigung bei uns sechzig Minuten und wird von Dentalhygienikerinnen durchgeführt.

Wir beginnen mit einem Mundhygienestatus: Wo bleibt Belag, wo blutet Zahnfleisch, welche Stellen erreichen Sie nicht? Dann reinigen wir mit Pulverstrahl und Ultraschall, polieren, fluoridieren und zeigen Ihnen, was zu Hause anders werden darf. Den Abstand bis zum nächsten Termin legen wir nach Ihrem Risiko fest: drei, vier oder sechs Monate.

Parodontologie

Parodontitis ist eine stille Erkrankung: Sie tut lange nicht weh und kostet am Ende Zähne. Wir erkennen sie früh und behandeln sie systematisch.

Die Therapie beginnt mit einem vollständigen Befund aller Zahnfleischtaschen. In der ersten Phase reinigen wir die Wurzeloberflächen unter örtlicher Betäubung, meist in zwei Sitzungen. Danach entscheidet die Nachkontrolle, ob eine chirurgische Behandlung oder eine Regeneration des Knochens sinnvoll ist. Die unterstützende Parodontitistherapie alle drei bis vier Monate hält das Ergebnis stabil.

Endodontie

Eine Wurzelbehandlung rettet einen Zahn, der sonst gezogen würde. Unter dem Mikroskop gelingt das heute in den allermeisten Fällen.

Wir arbeiten mit zwanzigfacher Vergrößerung, maschineller Aufbereitung und einer Abdichtung unter Kofferdam. So finden wir auch den vierten Kanal, den man ohne Mikroskop übersieht. Auch misslungene Wurzelbehandlungen von früher lassen sich oft revidieren. Unser Grundsatz: Ein erhaltener Zahn ist einem Implantat meistens überlegen.

Aligner-Therapie

Zahnkorrektur mit transparenten Schienen. Für Erwachsene, die ihre Zähne gerade rücken möchten, ohne dass es jemand sieht.

Nach einem Scan simulieren wir die Bewegung am Bildschirm, Schritt für Schritt bis zum Ergebnis. Sie sehen vorab, wie Ihre Zähne nach sechs, zwölf oder achtzehn Monaten stehen. Die Schienen tragen Sie 22 Stunden am Tag und wechseln sie alle ein bis zwei Wochen. Alle sechs bis acht Wochen sehen wir uns. Nach der Behandlung sichert ein feiner Draht an der Innenseite das Ergebnis.

Funktionsdiagnostik und CMD

Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Biss hängen mit Kopf, Nacken und Schlaf zusammen. Wenn etwas knirscht, knackt oder schmerzt, suchen wir die Ursache.

Die Funktionsanalyse beginnt mit Tasten, Messen und einem ausführlichen Gespräch. Je nach Befund fertigen wir eine individuell eingeschliffene Schiene, die Muskeln entspannt und Zähne schützt. Bei komplexen Beschwerden arbeiten wir mit Physiotherapie und Osteopathie zusammen.

Angstfreie Behandlung

Etwa jeder zehnte Mensch geht aus Angst nicht zum Zahnarzt. Wir nehmen das ernst, nicht persönlich.

Der erste Termin ist ein Gespräch, kein Eingriff. Sie müssen den Mund nicht öffnen, wenn Sie nicht möchten. Danach entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergeht: mit Lachgas, das in Minuten wirkt und Sie ansprechbar lässt. Mit einer Sedierung durch unsere Anästhesistin, bei der Sie schlafen und sich an nichts erinnern. Oder, bei umfangreichen Eingriffen, in Vollnarkose, in der wir vieles in einer Sitzung erledigen.

Ein vereinbartes Handzeichen stoppt jede Behandlung sofort. Immer.

Zweitmeinung

Sie haben einen Heil- und Kostenplan und sind unsicher? Wir sehen uns Befund und Plan an und sagen Ihnen, was wir an Ihrer Stelle tun würden.

Bringen Sie Röntgenbilder und Unterlagen mit. Wir untersuchen Sie, besprechen Alternativen und schreiben unsere Einschätzung auf. Ob Sie sich danach bei uns oder in Ihrer bisherigen Praxis behandeln lassen, bleibt Ihnen überlassen.

Alle Behandlungen rechnen wir nach der Gebührenordnung für Zahnärzte ab. Orientierungswerte und Hinweise zur Erstattung finden Sie unter Kosten und Abrechnung.

Was passt zu Ihnen?

Die Erstberatung klärt es. Sechzig Minuten, ein Befund und ein schriftlicher Vorschlag, den Sie in Ruhe lesen.

Das Team

Vier Zahnärztinnen und Zahnärzte, eine Zahntechnikermeisterin, drei Dentalhygienikerinnen, drei Assistentinnen und ein Empfang, der Ihren Namen kennt. Die meisten von uns arbeiten seit mehr als fünf Jahren zusammen.

Zahnärztinnen und Zahnärzte

Jede und jeder von uns hat ein Fachgebiet. Für Ihren Behandlungsplan sitzen wir meistens zu zweit am Bildschirm.

Dr. Helene Vogtländer

Dr. med. dent. Helene Vogtländer

Gründerin. Ästhetische Zahnmedizin und Prothetik

Helene Vogtländer studierte Zahnmedizin in Tübingen und arbeitete danach sechs Jahre in einer auf Ästhetik spezialisierten Praxis in München, bevor sie 2011 Perlmutt gründete. Sie hat sich in Ästhetischer Zahnmedizin und Prothetik weitergebildet und unterrichtet seit 2018 Zahnärztinnen und Zahnärzte im Schichten von Komposit. Ihr Schwerpunkt sind Veneers und komplexe Rekonstruktionen, bei denen Labor und Behandlung ineinandergreifen.

„Das Ziel ist nicht ein perfektes Lächeln. Das Ziel ist Ihr Lächeln, nur ohne das, was Sie stört.“

Deutsch, Englisch

Dr. Konstantin Reinholz

Dr. med. dent. Konstantin Reinholz

Implantologie und Oralchirurgie

Konstantin Reinholz studierte in Freiburg und absolvierte nach der Promotion einen Master of Science in Implantologie. Seit 2015 ist er bei Perlmutt und setzt jährlich rund 300 Implantate, von der Einzelzahnlücke bis zur Versorgung des gesamten Kiefers. Er plant jeden Eingriff im 3D-Röntgen und operiert mit gedruckter Schablone. Außerdem verantwortet er Knochenaufbau und Weisheitszahnentfernungen.

„Die beste Chirurgie ist die, von der man am nächsten Tag kaum noch etwas merkt.“

Deutsch, Englisch, Französisch

Dr. Amira Haddad mit Lupenbrille

Dr. med. dent. Amira Haddad

Parodontologie und Endodontie

Amira Haddad studierte in Heidelberg und spezialisierte sich dort auf Parodontologie. Nach vier Jahren an der Universitätsklinik kam sie 2017 zu Perlmutt. Sie behandelt Zahnfleischerkrankungen systematisch und führt Wurzelbehandlungen unter dem Mikroskop durch. Ihr Prinzip: Ein eigener Zahn, gut behandelt, ist fast immer die bessere Lösung.

„Zahnfleisch verzeiht viel, wenn man ihm einmal richtig hilft.“

Deutsch, Englisch, Arabisch

Dr. Oleksandra Melnyk

Dr. med. dent. Oleksandra Melnyk

Aligner-Therapie und Funktionsdiagnostik

Oleksandra Melnyk studierte Zahnmedizin in Kyjiw und arbeitete dort sieben Jahre in eigener Praxis, bevor sie 2017 die deutsche Approbation erhielt. Seit 2020 ist sie Teil von Perlmutt. Sie plant Aligner-Behandlungen für Erwachsene und betreut Patientinnen und Patienten mit Kiefergelenkbeschwerden, Knirschen und Kopfschmerzen.

„Zähne bewegen sich gern. Man muss nur wissen, wohin.“

Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch

Das Labor

Zwei Menschen, zwanzig Meter vom Behandlungsstuhl entfernt. Sie sehen Sie, bevor sie Ihre Zähne bauen.

Hände beim Schichten der Keramik

Sabine Oehlert

Zahntechnikermeisterin, Leitung Labor

Sabine Oehlert leitet seit 2014 das Labor im Haus. Sie hat über zwanzig Jahre Erfahrung in der Keramikschichtung und nimmt bei jeder Krone, jedem Veneer und jeder Prothese die Farbe persönlich ab. Ihre Spezialität sind einzelne Frontzähne, bei denen man den Unterschied zum Nachbarzahn nicht sehen darf.

Politur einer Prothese im Labor

Jan Holzapfel

Zahntechniker, digitale Fertigung

Jan Holzapfel verantwortet Scan, Design und Fräsen von Kronen, Brücken und Schienen. Er sorgt dafür, dass ein Provisorium oft noch am selben Tag fertig ist und ein Aligner-Plan am Bildschirm so aussieht, wie er später im Mund funktioniert.

Prophylaxe, Assistenz und Empfang

Die Menschen, mit denen Sie die meiste Zeit verbringen. Und die, die dafür sorgen, dass Sie wenig warten.

Nadja BrücknerDentalhygienikerin (DH), Leitung Prophylaxeseit 2016
Lea FürstDentalhygienikerin (DH)seit 2021
Miriam OswaldZahnmedizinische Prophylaxeassistentin (ZMP)seit 2019
Johanna KriegZahnmedizinische Fachangestellte, Chirurgieseit 2015
Elif DemirZahnmedizinische Fachangestellte, Prothetikseit 2018
Paulina ReissZahnmedizinische Fachangestellte in Ausbildungseit 2025
Carolin SteegPraxismanagerin, Kostenpläne und Abrechnungseit 2012
Tobias EngelEmpfang und Terminkoordinationseit 2022

Für Sedierungen und Narkosen arbeiten wir mit einer Fachärztin für Anästhesie zusammen, die an Behandlungstagen in der Praxis ist und Sie vorab persönlich kennenlernt.

Arbeiten bei Perlmutt

Wir suchen eine Dentalhygienikerin oder einen Dentalhygieniker, in Teilzeit oder Vollzeit, mit Freude an sechzig Minuten pro Patientin. Und wir bilden aus: jedes Jahr ein Ausbildungsplatz für Zahnmedizinische Fachangestellte.

Was Sie erwartet: Termine mit Zeitpuffern, ein Labor im Haus, Fortbildung, die wir bezahlen, und ein Team, das lange bleibt.

So bewerben Sie sich

Schreiben Sie uns über das Formular und wählen Sie als Anliegen „Bewerbung“. Ein kurzer Lebenslauf reicht, ein Anschreiben ist nicht nötig. Wir melden uns innerhalb einer Woche und laden Sie zu einem Nachmittag in der Praxis ein.

Zum Formular

Lernen wir uns kennen.

Beim ersten Termin lernen Sie die Zahnärztin oder den Zahnarzt kennen, die oder der Sie danach weiter betreut.

Für Patientinnen und Patienten

Alles, was Sie vor dem ersten Besuch wissen möchten: Ablauf, Kosten, Sprechzeiten, und was wir tun, wenn es wehtut.

Beratungsgespräch mit Bildern am Bildschirm

Der erste Besuch

Für den ersten Termin reservieren wir sechzig Minuten. Sie lernen die Praxis kennen, wir lernen Ihre Vorgeschichte, Ihre Wünsche und Ihre Sorgen kennen. Dann untersuchen wir gründlich: Zähne, Zahnfleisch, Kiefergelenke, Schleimhäute. Wir fotografieren und scannen, bei Bedarf röntgen wir. Sie sehen alle Bilder auf dem Bildschirm und bekommen erklärt, was darauf zu sehen ist.

Behandelt wird am ersten Termin nur, wenn Sie Schmerzen haben. Alles andere besprechen wir, schreiben es auf und schicken es Ihnen. Entscheiden können Sie zu Hause.

Was Sie mitbringen sollten

  • Personalausweis und Versicherungsdaten
  • Röntgenbilder aus früheren Behandlungen, falls vorhanden; wir fordern sie auf Wunsch für Sie an
  • Eine Liste Ihrer Medikamente
  • Allergiepass, Implantatpass, Herzpass, falls vorhanden
  • Schienen oder Prothesen, die Sie bereits tragen

Kosten und Abrechnung

Perlmutt ist eine Privatpraxis. Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ab und sind an keine Kassenverträge gebunden. Das gibt uns die Zeit und die Materialien, die wir für unsere Arbeit brauchen.

Privatversicherte reichen unsere Rechnung bei ihrer Versicherung ein. Gesetzlich Versicherte sind bei uns als Selbstzahlerinnen und Selbstzahler willkommen; Zusatzversicherungen übernehmen je nach Tarif einen Teil der Kosten. Vor jeder größeren Behandlung erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan, den Sie vorab bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Für größere Behandlungen bieten wir eine Ratenzahlung über einen Abrechnungspartner an, auf Wunsch zinsfrei über sechs Monate. Fragen zu Ihrem Kostenplan beantwortet Carolin Steeg, unsere Praxismanagerin.

Alle Beträge in der Tabelle sind Orientierungswerte nach GOZ. Der verbindliche Betrag steht im Heil- und Kostenplan, den Sie vor der Behandlung erhalten.
LeistungOrientierungswert
Erstberatung mit Befund60 Minuten, inklusive Fotos und Kostenplan190 €
Zweitmeinung60 Minuten, mit schriftlicher Einschätzung240 €
Professionelle Zahnreinigung60 Minuten bei einer Dentalhygienikerin180 €
Bleaching in der Praxisinklusive Schienen für die Nachsorge690 €
Wurzelbehandlung unter dem Mikroskopje nach Zahn und Anzahl der Kanäleab 900 €
Keramikveneerpro Zahn, aus dem Labor im Hausab 1.250 €
VollkeramikkroneLithiumdisilikat oder Zirkonoxidab 1.400 €
Implantat mit KeramikkronePlanung, Eingriff, Kroneab 3.600 €
Aligner-Therapiekomplett, inklusive Retainerab 4.200 €

Sprechzeiten

  • Montag8 bis 19 Uhr
  • Dienstag8 bis 19 Uhr
  • Mittwoch8 bis 19 Uhr
  • Donnerstag8 bis 19 Uhr
  • Freitag8 bis 14 Uhr
  • Samstagnach Vereinbarung

Termine ausschließlich nach Vereinbarung. Wir planen mit Zeitpuffern, damit Sie nicht warten und wir nicht hetzen. Termine am Abend und am Samstag vergeben wir bevorzugt an Berufstätige und für längere Behandlungen.

Wenn es wehtut

Patientinnen und Patienten der Praxis bekommen bei akuten Schmerzen in der Regel noch am selben Tag einen Termin. Schreiben Sie uns über das Formular und wählen Sie als Anliegen „Akute Schmerzen“; wir melden uns schnellstmöglich. Außerhalb unserer Sprechzeiten hilft der zahnärztliche Notdienst der Region.

Bis dahin: von außen kühlen, nicht wärmen, keine Wärmflasche. Ein ausgeschlagener Zahn gehört in H-Milch oder eine Zahnrettungsbox aus der Apotheke, nicht in ein Taschentuch, und innerhalb einer Stunde zu uns.

Bei Schwellungen, die das Schlucken oder Atmen erschweren, und bei Verletzungen mit starker Blutung ist die Notaufnahme eines Krankenhauses die richtige Adresse, nicht die Zahnarztpraxis.

Wenn Sie ungern zum Zahnarzt gehen

Sie sind damit nicht allein, und Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen. Der erste Termin ist bei uns ein Gespräch, kein Eingriff. Sie müssen den Mund nicht öffnen, wenn Sie nicht möchten. Danach entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergeht: mit Lachgas, mit Sedierung oder in Narkose. Ein vereinbartes Handzeichen stoppt jede Behandlung sofort.

Mehr zur angstfreien Behandlung

Häufige Fragen

Nehmen Sie neue Patientinnen und Patienten auf?

Ja. Die Wartezeit für eine Erstberatung liegt derzeit bei etwa zwei Wochen, bei Schmerzen deutlich kürzer.

Ich bin gesetzlich versichert. Kann ich trotzdem kommen?

Ja, als Selbstzahlerin oder Selbstzahler. Sie erhalten vorab einen Kostenplan und können eine Zahnzusatzversicherung einsetzen, sofern der Tarif es vorsieht.

Wie lange dauert ein Veneer?

Drei Termine über etwa vier Wochen: Planung und Mock-up, Präparation und Provisorium, Eingliederung.

Bieten Sie Behandlungen in Narkose an?

Ja, bei umfangreichen Eingriffen und starker Angst. Eine Fachärztin für Anästhesie betreut Sie währenddessen und lernt Sie vorab kennen.

Kann ich Röntgenbilder aus meiner alten Praxis verwenden?

Ja, wenn sie nicht älter als etwa ein Jahr sind. Wir fordern sie auf Wunsch für Sie an. Das spart Strahlung und Zeit.

Wie oft sollte ich zur Zahnreinigung?

Zwischen alle drei und alle sechs Monate, je nach Risiko. Den Abstand legen wir nach dem ersten Termin gemeinsam fest.

Behandeln Sie auch Kinder?

Ja, ab dem ersten Zahn, in der Regel zusammen mit den Eltern. Für kieferorthopädische Behandlungen von Kindern arbeiten wir mit einer Fachpraxis zusammen.

Welche Sprachen sprechen Sie?

Deutsch, Englisch, Französisch, Ukrainisch, Russisch und Arabisch, je nach Behandlerin oder Behandler. Sagen Sie es uns bei der Anfrage, wir planen entsprechend.

Barrierefreiheit

Die Praxis ist ebenerdig zugänglich und mit dem Aufzug erreichbar. Alle Behandlungsräume und ein WC sind für Rollstühle geeignet, Assistenzhunde sind willkommen. Wenn Sie besondere Bedürfnisse haben, etwa mehr Zeit, eine Begleitperson im Raum oder eine Behandlung ohne Hintergrundgeräusche, schreiben Sie es in Ihre Anfrage. Wir planen den Termin entsprechend.

Noch Fragen?

Schreiben Sie uns. Wir antworten innerhalb eines Werktags, auch wenn Sie noch keinen Termin möchten.

Journal

Was wir unseren Patientinnen und Patienten erklären, schreiben wir hier auf. Ohne Fachchinesisch und ohne Verkaufsabsicht. Neue Texte erscheinen etwa alle sechs Wochen.

Beratungsgespräch: Fotos der eigenen Zähne auf dem Bildschirm
Oktober 2026Dr. Helene Vogtländer4 Minuten Lesezeit

Warum der erste Termin bei uns eine Stunde dauert

In vielen Praxen dauert ein erster Termin fünfzehn Minuten. Der Zahnarzt schaut, die Assistentin notiert, es gibt eine Röntgenaufnahme und einen Termin für die Füllung. Das ist effizient, und für viele Menschen ist es in Ordnung. Für uns nicht.

Wir reservieren sechzig Minuten, weil die wichtigsten Informationen nicht im Mund liegen. Sie liegen in der Geschichte: Welche Behandlungen hatten Sie, welche haben Sie abgebrochen, wovor haben Sie Angst, was stört Sie an Ihren Zähnen, was gefällt Ihnen? Jemand, der mit fünfzig seine Zahnfarbe aufhellen möchte, braucht einen anderen Plan als jemand, der seit Jahren Kopfschmerzen hat und nicht weiß, dass er nachts knirscht.

Dann kommt der Befund. Wir messen alle Zahnfleischtaschen, prüfen jede Füllung, fotografieren jeden Zahn. Das klingt aufwendig, und das ist es. Aber ein Foto erklärt mehr als jede Beschreibung. Wer seinen Zahn in zwanzigfacher Vergrößerung gesehen hat, versteht, warum die Füllung erneuert werden sollte. Oder warum eben nicht.

Am Ende der Stunde gibt es keinen Behandlungsbeginn, sondern einen Plan. Schriftlich, mit Kosten, mit Alternativen. Sie nehmen ihn mit, lesen ihn in Ruhe, fragen nach. Manche kommen zwei Wochen später, manche ein Jahr später, manche nie. Alle drei sind in Ordnung.

Die Stunde kostet 190 Euro. Das ist mehr als eine Kontrolluntersuchung in einer Kassenpraxis, und wir sagen das offen. Wir glauben trotzdem, dass diese Stunde die beste Investition in Ihre Zähne ist, die Sie machen können. Denn fast jede Behandlung, die wir später nicht machen müssen, beginnt hier.

Helene Vogtländer ist Gründerin der Praxis und behandelt seit 2011 mit dem Grundsatz, dass Verstehen vor Behandeln kommt.

Farbnahme mit dem Farbring bei Tageslicht
September 2026Dr. Helene Vogtländer5 Minuten Lesezeit

Veneers: Was sie können, und was nicht

Veneers sind das Lieblingsthema der sozialen Medien und eines der am häufigsten missverstandenen Themen in unserer Sprechstunde. Deshalb eine kurze Ordnung.

Was ein Veneer ist

Eine hauchdünne Keramikschale, zwischen 0,3 und 0,7 Millimetern, die auf die Vorderseite eines Zahns geklebt wird. Sie kann Farbe, Form und Stellung eines Zahns verändern, in gewissen Grenzen. Gut gemacht, hält sie fünfzehn Jahre und länger und ist vom Nachbarzahn nicht zu unterscheiden.

Was ein Veneer nicht ist

Eine Abkürzung. Ein Veneer korrigiert keinen falschen Biss, ersetzt keine Zahnfleischbehandlung und verdeckt keine Karies. Wer schiefe Zähne mit Veneers geraderücken will, muss meist viel Zahnsubstanz opfern. Dann ist eine Aligner-Behandlung mit anschließend vielleicht zwei Veneers fast immer die bessere Medizin.

Was ein gutes Veneer ausmacht

Die Vorbereitung. Wir fotografieren, scannen und entwerfen am Bildschirm. Das Labor fertigt ein Wachsmodell, aus dem wir ein Mock-up aus Kunststoff herstellen, das Sie eine Woche lang im Mund tragen. Sie sehen es im Spiegel, Ihre Familie sieht es, Sie sehen es auf Fotos. Erst dann wird präpariert, so wenig wie möglich. Das Veneer selbst entsteht in unserem Labor, Schicht für Schicht, mit der Farbe, die die Technikerin bei Tageslicht an Ihnen abgenommen hat.

Was Sie über die Farbe wissen sollten

Weiß ist eine schlechte Zahnfarbe. Natürliche Zähne sind an der Schneidekante leicht durchsichtig und bläulich, in der Mitte heller, am Zahnhals wärmer. Ein Veneer, das gleichmäßig weiß ist, sieht aus wie ein Veneer. Unser Ziel ist das Gegenteil.

Und danach

Veneers brauchen Pflege wie eigene Zähne. Keine Nüsse mit den Schneidezähnen knacken, und bei Knirschern eine Schiene für die Nacht. Dann sieht sie viele Jahre lang niemand. Das ist das Kompliment, auf das wir hinarbeiten.

Zwei Zahnärztinnen planen am 3D-Modell
Juli 2026Dr. Konstantin Reinholz und Dr. Amira Haddad4 Minuten Lesezeit

Implantat oder eigener Zahn: Wie wir entscheiden

Zwei von uns haben gegensätzliche Fachgebiete: Konstantin Reinholz setzt Implantate, Amira Haddad erhält Zähne mit Wurzelbehandlungen und Parodontaltherapie. Man könnte meinen, dass sie oft unterschiedlicher Meinung sind. Sind sie nicht.

Die Regel, auf die sich beide einigen können, lautet: Ein eigener Zahn, der sich mit vertretbarem Aufwand und guter Prognose erhalten lässt, wird erhalten. Erst wenn das nicht geht, wird ersetzt.

Was „gute Prognose“ heißt

Der Zahn hat genug gesunde Substanz oberhalb des Zahnfleischs, der Knochen hält ihn noch, und die Wurzel ist nicht gebrochen. Dann hat eine Wurzelbehandlung unter dem Mikroskop eine Erfolgsquote von über 90 Prozent, und der Zahn hält mit einer Krone oft weitere zwanzig Jahre.

Wann das Implantat die bessere Lösung ist

Wenn die Wurzel längs gebrochen ist, wenn der Zahn so tief zerstört ist, dass eine Krone nicht mehr hält, oder wenn eine Parodontitis den Knochen so weit abgebaut hat, dass der Zahn wackelt. Dann ist ein Implantat vorhersagbarer als jeder Rettungsversuch, und wir sagen das auch so.

Was wir nicht tun

Einen Zahn ziehen, weil das Implantat schneller geht oder sich besser rechnet. Und ein Implantat in einen entzündeten Kiefer setzen, nur weil der Termin schon vereinbart ist.

Die meisten Entscheidungen fallen gemeinsam, am Bildschirm, mit dem 3D-Röntgen und mit Ihnen. Sie bekommen beide Optionen mit Kosten und Prognose aufgeschrieben. Manchmal entscheiden Sie anders, als wir es getan hätten. Auch das ist in Ordnung.

Ein Glas Rotwein am Fenster
Mai 2026Nadja Brückner, Dentalhygienikerin3 Minuten Lesezeit

Trollinger, Espresso, Zahnfarbe: Verfärbungen ehrlich erklärt

In einer Weinstadt wird uns die Frage oft gestellt: Verfärbt Rotwein die Zähne? Ja. Kaffee? Ja. Schwarztee? Mehr als beides zusammen. Nikotin? Ganz sicher. Aber nicht so, wie viele denken.

Es gibt zwei Arten von Verfärbungen. Die äußeren liegen auf dem Zahn: Farbstoffe aus Wein, Tee, Kaffee und Tabak lagern sich in den Belag ein, der sich täglich auf den Zähnen bildet. Diese Verfärbungen bekommen wir mit Pulverstrahl in einer Prophylaxesitzung vollständig weg. Sie kommen wieder, aber langsam, und je sauberer der Zahn, desto langsamer.

Die inneren Verfärbungen liegen im Zahn selbst. Sie entstehen mit dem Alter, durch Medikamente in der Kindheit, durch abgestorbene Nerven oder durch zu viel Fluorid. Gegen sie hilft keine Zahnreinigung und keine Zahnpasta, sondern nur ein Bleaching oder, bei einzelnen Zähnen, ein Veneer.

Was wirklich hilft

Nach Rotwein und Kaffee den Mund mit Wasser spülen, aber nicht sofort putzen, weil die Säure den Schmelz kurz aufweicht. Eine elektrische Zahnbürste mit sanftem Druck. Und keine Whitening-Zahnpasta mit groben Schleifkörpern, die mehr Schmelz abträgt, als sie Farbe entfernt.

Was nicht hilft

Backpulver, Aktivkohle, Zitronensaft. Alle drei entfernen Schmelz, und darunter wird der Zahn gelber, nicht weißer.

Und ja, Sie dürfen weiter Trollinger trinken. Kommen Sie nur regelmäßig vorbei.

Ruhiger Raum mit gedämpftem Licht
März 2026Dr. Oleksandra Melnyk3 Minuten Lesezeit

Lachgas: Für Menschen, die ungern zum Zahnarzt gehen

Lachgas hat einen schlechten Namen und eine gute Wirkung. Es ist ein Gemisch aus Distickstoffmonoxid und Sauerstoff, das Sie über eine kleine Nasenmaske atmen. Nach zwei bis drei Minuten werden Sie ruhig, warm und gleichgültig gegenüber dem, was im Mund passiert. Sie bleiben wach, ansprechbar und können jederzeit ein Handzeichen geben. Nach der Behandlung atmen Sie fünf Minuten reinen Sauerstoff, und die Wirkung ist vollständig verschwunden. Sie dürfen danach Auto fahren.

Für wen es geeignet ist

Für Menschen mit Angst, mit starkem Würgereiz, mit Angst vor Spritzen, und für alle, die einfach entspannter behandelt werden möchten. Auch für Kinder ab etwa vier Jahren.

Was es nicht ist

Eine Narkose. Lachgas nimmt die Angst, nicht den Schmerz. Örtlich betäubt wird trotzdem, aber die Spritze selbst merken Sie kaum noch.

Wann wir es nicht einsetzen

Bei schweren Lungenerkrankungen, in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft, bei verstopfter Nase und bei einigen seltenen Erkrankungen. Das klären wir im Vorgespräch.

Und wenn Lachgas nicht reicht

Dann gibt es die Sedierung durch unsere Anästhesistin, bei der Sie schlafen und sich an nichts erinnern. Für große Eingriffe die Vollnarkose. Der Weg dahin beginnt immer mit einem Gespräch, bei dem nicht behandelt wird. Sie müssen nicht einmal den Mund öffnen.

Fragen, die hier fehlen?

Stellen Sie sie uns. Die meisten Texte im Journal beginnen mit einer Frage aus der Sprechstunde.

Termin anfragen

Schreiben Sie uns, was Sie beschäftigt. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit zwei Terminvorschlägen, bei akuten Schmerzen schneller.

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